Zu beiden letzten Beiträgen ist zu erwähnen, dass, wie auch in einem Kommentar schon gesagt, die Auflagenzahlen sehr niedrig waren. Hier die einzelnen Jahrgänge mit jeweiliger Prägezahl:
1969 -100 Ex. / 1968 - 100 Ex. / 1967 - 3002 Ex. / 1966 - 2.601 Ex. / 1965 - 4.000 Ex. / 1964 - 1.554 Ex. / 1963 - 3.372 Ex. / 1962 -1.676 Ex. /
1961 - 1.634 Ex. / 1960 - 7.178 Ex. / 1959 - 1.103 Ex. / 1957 - 1.300 Ex. / 1956 - 5.410 Ex.
Auch ist es richtig, dass diese Goldmünzen ebenso als Anlagemünze und Sammlerstück gilt. Peru verfügt über erhebliche Goldreserven und hat Goldmünzen als sog. Zweitwährung verausgabt.
Es ist dennoch so, dass diese Münzen als offizielles Zahlungsmittel galten aber wohl kaum, besser bzw. gar nicht im Zahlungsverkehr auftauchten sondern in den “Schubladen” von wenigen privilegierten Sammlern und Kriesenerfahrenen verschwanden. Die absolute Minderheit hatte niemals eine Chance an ein solches Stück zu gelangen.
christianvl schreibt selbst von wenigen Goldmünzen, die sein Vater direkt oder von Münzhändlern vor Ort zum damaligen Goldpreis gekauft hat. Er war bestimmt nicht der erste und einzige, der das getan hat.
Mit Sicherheit ist davon auszugehen, dass die o. g. Auflagezahlen nicht mehr komplett vorhanden sind sondern aus Unwissenheit zu einem Großteil dem Schmelztiegel oder Schmelzofen zum Opfer gefallen sind. Somit kann man von einem europäischen Sammler als auch Händler nicht davon ausgehen, dass die bisher gezahlten Preise mit den wirklichen Preisen in Amerika und Süd-Amerika gleizusetzen sind. Ich habe für eine venezolanische Caciques de Venezuela Gold-Münze (Medaille, Ersatzwährung, Krisengeld)) vor Ort den 5fachen Preis gegenüber Deutschland erzielt.
Auch Sonderprägungen, -Münzen, z. B. BRD sind gültiges Zahlungsmittel, tauchen aber zu 99,9 % nicht im Zahlungsverkehr auf. Allerdings habe ich schon vor Jahrzehnten mal u. a. 5,- DM 1952 Germanisches Museum im Zahlungsverkehr bekommen.
Jeder soll seine Meinung haben, dass ist auch gut so. Ich gehe als Sammler mit 50jähriger Erfahrung jedoch davon aus, dass die hiesigen Preise nichts mit der Qualität und Seltenheit spezieller Münzen zu tun haben. Oder warum gibt es so (entschuldigung) Bekloppte, die für eine 2,- Euro-Münze 2007 Bi-Metall Grace Kelly Monaco bis über 4.000,- Euro bezahlen bei eine Prägezahl von 20.001 Ex. ??? Reine Geldvernichtung in absehbarer Zeit.
Wünsche weiterhin viel Spaß und Erfolg beim sammeln